Über uns

Schon heute stellt der Campus St. Michael die Weichen für eine enkeltaugliche Zukunft: Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Nachhaltigkeit und Persönlichkeitsentwicklung. Es wird ein Ort sein, an dem sich Menschen intensiv mit dem Thema „Zukunft“ beschäftigen. Wir setzen uns dabei kritisch mit aktuellen Entwicklungen auseinander, wir bieten handlungsorientierte Lösungsansätze und bestärken alle Beteiligten und Interessierten darin, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Der Campus wird ein Bildungsort sein, an dem es nicht nur theoretische Impulse für den Kopf gibt, sondern auch ganz praktische Möglichkeiten, diese am Ort auszuprobieren, zukunftsfähige Lebensmodelle für unsere Zeit konkret zu entwickeln und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen.

 

Aktuelles! Die detaillierte Pressemitteilung zu unserer derzeitigen Plakataktion finden Sie hier: Plakataktion Pressemitteilung

Unser interdisziplinäres Netzwerk aus den Bereichen Bildung, Begleitung, Beratung, Medienarbeit und Nachhaltigkeit knüpft inhaltlich an die Umweltgedanken an, die auch Papst Franziskus 2015 in seiner Enzyklika “Laudato si” geäußert hat. Zusammengefasst spricht er darüber, dass die Zukunft unseres “Lebenshauses Erde” davon abhängen wird, wie wir wieder das rechte Maß finden, die Ressourcen der Natur für unsere Bedürfnisse zu nutzen und sie auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Dem wollen wir Rechnung tragen – mit Projekten und Ideen zu zukunftsfähigen Lebensmodellen – Unser Leitbild. Machen auch Sie mit und bringen Sie den Mut auf, etwas zu verändern! Wir freuen uns auf Sie!

Ort

Der Campus St. Michael liegt auf der Wartberghöhe, einem der schönsten Wohnviertel der großen Kreisstadt Traunstein. Das Gelände des Studienseminars St. Michael ist bereits seit 1929 ein Ort der Begegnung, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Die ehrwürdigen Hallen des Gebäudes und seiner Kirche versprühen Ruhe und Kraft – und bieten gleichzeitig einen Rahmen für Kreativität. Zahlreiche Partner haben sich bereits in den Räumlichkeiten angesiedelt. So wird dem großen Areal des Jungeninternats St. Michael – mit derzeit rund 40 Schülern – nach und nach zum Campus ausgebaut.

Die umgebende Freifläche von 44.000 Quadratmetern bietet Platz für Projekte aller Art, vom Gartenbau über Sport, von Oasen der Erholung bis zu Veranstaltungen, die Nahrung für das Gehirn bieten.

Stiftungsmanagement

Den Campus Direktor Wolfgang Dinglreiter unterstützt das Campus Management mit Dr. Rebecca Rogers-Fuchs und MMag. Johanna Nimmervoll, sowie die Campus Assistenz mit Kathrin Shuey. Bei diesem Team laufen alle Fäden zusammen, egal ob Projektbegleitung, Veranstaltungen oder der aktuelle Umbau. Wir leiten Sie gerne an die zuständigen Campuspartner und ProjektleiterInnen weiter.

Das Campusbüro befindet sich im neuen Lehmhaus.

Campuspartner

Der Campus St. Michael besteht aus dem Stiftungsmanagement und einem Netzwerk an Partnern, die allesamt eine Idee eint: Gemeinsam neue Wege zu gehen, sich in Projekten sozial, ökologisch, ökonomisch und spirituell zu engagieren, um für die Gesellschaft und jeden einzelnen Menschen einen Mehrwert zu schaffen.

 

Unsere Partner machen den Campus lebendig. Einige Partner sitzen schon auf dem Campus, andere werden im Laufe der nächsten Jahre hochziehen.

Im Folgenden wollen wir Ihnen unsere Campuspartner genauer vorstellen, klicken Sie hierzu einfach auf das Logo.

Wir machen Sinn! Das Katholische Kreisbildungswerk Traunstein e.V. hat sich ganz der sinnorientierten, dezentralen Erwachsenenbildung im Landkreis Traunstein verschrieben und ist mit dem Thema Nachhaltigkeit ein wichtiger Campuspartner.

Q3 bietet in den Bereichen Medien, Bildung und Abenteuer umfangreiche Beratung, Konzeption und Durchführung von Projekten, Aktionen und Fortbildungen. Q3 ist Ansprechpartner für sinnvolle Medienbildung neuer und aktueller Medien und Technologien. Medieneinsätze sind mittlerweile auch in der Umweltbildung ein sehr geeignetes Werkzeug.

Der Impact Hub Traunstein ist ein Anbieter von professioneller Arbeitsplatz-Infrastruktur für Selbstständige, Einzelpersonen, Startups und Projektteams. Hier arbeiten Menschen, die in guter Stimmung echte Vorhaben vorantreiben wollen. Der Impact Hub ist an 140 weiteren Standorten vertreten und unterstützt Unternehmer*innen weltweit dabei, ihre Unternehmung und ihre Profite in den Dienst von Mensch und Natur zu stellen.

Das SPZ engagiert sich für eine menschenfreundliche Schulkultur. Das SPZ versteht sich als Beitrag von Christinnen und Christen zu einem menschlichen Miteinander im Raum der Schule und will Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleiten und solidarisches Handeln in der Schule fördern.
Das SPZ will dazu beitragen, den Schulalltag lebendig und ganzheitlich zu gestalten, sucht das Gespräch über Lebensorientierung und bietet vielfältige Impulse zur religiösen Beheimatung.

Die verschiedenen seelsorgerischen Angebote des SPZ orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen, die im Lebensraum Schule leben und wirken.

Das SPZ kümmert sich speziell um Schüler und Pädagogen in Krisensituationen und deckt damit einen Teil der sozialen Dimension von Nachhaltigkeit ab.

Caritas Spielzeugladen

Ziel und Sinn des Spielzeugladens Carifant ist es, gebrauchte Spielzeugspenden zu reinigen, zu reparieren und günstig verkaufen, und damit für psychisch beeinträchtigte Menschen eine sinnvolle Beschäftigung zu schaffen. So profitieren viele Menschen und Spielzeug wird nicht sinnlos entsorgt und neu gekauft.

Der Carifant wird nach Fertigstellung der Baumaßnahmen am Campus St. Michael angesiedelt.

Der Familienstützpunkt Traunstein hat Angebote für Eltern und Familien, ein Müttercafé, Elterngruppen, eine Trauerbegleitungsgruppe und bietet Ferienbetreuung für Kinder. Gerne vermittelt der Familienstützpunkt Traunstein den Kontakt zu weiteren Einrichtungen.

Auf dem Campus ist der Familienstützpunkt Ansprechpartner für Eltern und Erziehungsberechtigte, Familien und junge Menschen, die Beratung oder pädagogische und damit verbundene therapeutische Leistungen wünschen/benötigen.

Junge Menschen sollen im Jungeninternat gerne leben, Freunde finden und im christlichen Geist zu einer selbstbewussten und beziehungsfähigen Persönlichkeit reifen.

Das Studienseminar St. Michael ist Träger der Stiftung.

Als kirchlicher Schulbeauftragter berät und begleitet Martin Ströber ReligionslehrerInnen in Baumburg, Berchtesgaden, Teisendorf und Traunstein. Er vernetzt und bietet Kontakt für Fortbildungen an. Daneben ist die Expertise von Herrn Ströber (“Musikverlag Ströber) im Bereich Theater und Musik für ReligionslehrerInnen auch ein wichtiger Bestandteil des Campus St. Michael. So entwickelt er pädagogisches Material und Aktivitäten für Interessenten an Theater und Musik. Herr Ströber arbeitet zudem am ersten Campussong.

Gemeinschaftlich wollen wir säen, pflanzen und ernten, in funktionierenden nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen und in verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen.

Haben Sie Lust mitzumachen? Werden Sie eine Saison Selbstversorger und fördern Sie mit uns den ökologischen Anbau vielfältiger Gemüsesorten. Schauen Sie sich unser Projekt genauer unter „Campusprojekte“ an.

Wir freuen uns auf Sie!

Die interdisziplinäre Frühförderung Traunstein unterstützt die Entwicklung von Kindern ab Säuglingsalter bis zum Schuleintritt und stärkt Eltern in ihren Kompetenzen.

In unserer Einrichtung werden 75 Kinder in 3 Gruppen im Alter von 3 bis 6 Jahren betreut. Wir bieten den Kindern eine ganzheitliche, sinnorientierte Förderung in allen Lebensbereichen an. Hierbei fließen auch Elemente der Waldorf-, Montessori-, Natur- und Umweltpädagogik ein. Dabei gehen wir auf die einzel­nen Bedürfnisse der Kinder und der Gruppe ein.

Solidarische Landwirtschaft (SoLaWi) oder auch Community-Supported Agriculture (CSA) ist ein Konzept für gemeinschaftlich getragene Landwirtschaft. Dabei gründen Verbraucher und Landwirte auf lokaler, persönlicher Ebene eine Partnerschaft. Die Verbraucher ermöglichen dem Landwirt oder Gärtner durch Abnahmegarantien für Ernteteile, durch zinsgünstige Darlehen, durch Mitarbeit oder andere Formen der Unterstützung eine nachhaltige, von Marktzwängen weitgehend befreite Bewirtschaftung seiner Flächen. Die SoLaWi Chiemgau ist ein Projekt der Solidarischen Landwirtschaft und wurde 2018 von Kristine Rühl gegründet.

Die Fachstelle für spirituelle Begleitung der pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kindertagesstätten in der Erzdiözese München und Freising bietet mit den Gemeindereferentinnen Margot Eder und Luitgard Mittermaier vielfältige Veranstaltungen und Begleitung in den verschiedensten Lebenslagen an. Luitgard Mittermaier ist mit ihrem Büro und ihrem Gesprächsangebot auf dem Campus verortet.

Ein Leben im Einklang mit der Schöpfung ist ihr in ihrer Seelsorgearbeit ein großes Anliegen:
„In der Schöpfung finden sich Bilder für unser eigenes Leben wieder. Eine Blume auf kargem Boden, die knorrige Rinde eines Baumes. Unendlich vieles lässt sich in der Natur entdecken und nicht selten sind es Glaubensbilder. Gerade in so einem Moment wird deutlich, wie wenig wir brauchen um glücklich zu sein.“ Achtsamkeitsübungen und christliche Spiritualität ergänzen und vereinen sich in ihren spirituellen Impulsen. Nachhaltigkeit ist für sie auch eine Frage der Spiritualität. Den Augenblick zu genießen oder gut mit anderen Menschen in Verbindung zu sein, kleine Beispiele für einen achtsamen Lebensstil. Wer sich selbst ein guter Freund sein kann, ist auf einem guten Weg dazu. Ihr ist es ein Herzensanliegen sowohl Einzelne als auch Gruppen und Teams dabei zu unterstützen und zu begleiten.

Luitgard Mittermaier, Religionspädagogin (FH), Referentin für Spiritualität in der Abteilung Pädagogik der frühen Kindheit, zertifizierte geistliche Begleiterin, Ausbildung in personzentrierter Gesprächsführung (GwG e.V.) und in Focusing – Begleitung (Focusing Practitioner).

Gerne können Sie mit ihr ein persönliches Begleitgespräch vereinbaren: LMittermaier@eomuc.de

Mehr Informationen finden Sie auf meiner Kontaktkarte: Kontakt Luitgard Mittermaier

soterra – Café im Lehmhaus St. Michael
Noch stehen wir ganz am Anfang. Vieles ist im Werden. Manches sucht noch seinen Platz und das ist gut so.
Bevor etwas wachsen kann, muss man Steine aus dem Weg räumen, einen guten Umgang mit „Unkraut“ finden und den Boden bereiten.
soterra ist ein Ort im Aufbau – ein Raum, an dem sich Ideen, Menschen und Wege finden dürfen. Wir möchten hier einen Platz schaffen, der erdet, verbindet und inspiriert. Einen Ort, an dem Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam wirken und Gastfreundschaft als Begegnung unter Freunden und Bekannten leben.
Im Moment gibt es bei uns vor allem Kaffee, Kuchen und kalte Getränke. In den kommenden Monaten wird daraus Schritt für Schritt ein Café, das Nachhaltigkeit, Regionalität und soziale Verantwortung miteinander verbindet.
Wir glauben daran, dass echte Entwicklung Zeit braucht – wie ein gutes Gespräch, wie Vertrauen, wie das Leben selbst. Und Entwicklung darf sichtbar sein. Danke, dass du diesen Anfang mit uns teilst, uns begleitest, immer wieder mal vorbeischaust und Teil dessen bist, was hier entsteht.
Öffnungszeiten: MO bis FR von 8:30 bis 16:00 Uhr

soterra – 
vom lateinischen terra (Erde, Boden) und vom griechischen soteria (Geborgenheit, Schutz) – ein Ort, an dem das Sein den Sinn ergibt.