Über uns

In Zeiten der Digitalisierung rast unser Leben an uns vorbei. Unsere Gesellschaft verliert den Bezug zur gelebten Gegenwart und bewegt sich immer mehr in virtuellen Umgebungen. Grund genug, einen Raum für eine bewusstere Zukunft zu schaffen: Raum für Nachhaltigkeit und achtsamen Umgang mit unserer Umwelt und unseren Mitmenschen.

Schon heute stellt der Campus St. Michael die Weichen für eine enkeltaugliche Zukunft: Der Schwerpunkt liegt dabei auf den Themen Nachhaltigkeit und Persönlichkeitsentwicklung. Es wird ein Ort sein, an dem sich Menschen mehr als anderswo mit dem Thema „Zukunft“ beschäftigen. Wir setzen uns dabei kritisch mit aktuellen Entwicklungen auseinander, wir bieten handlungsorientierte Lösungsansätze und bestärken alle Beteiligten und Interessierten darin, selbst Verantwortung zu übernehmen.

Der Campus wird ein Bildungsort sein, an dem es nicht nur theoretische Impulse für den Kopf gibt, sondern auch ganz praktische Möglichkeiten, diese am Ort auszuprobieren, zukunftsfähige Lebensmodelle für unsere Zeit konkret zu entwickeln und sich mit Gleichgesinnten zu vernetzen. Unser interdisziplinäres Netzwerk aus den Bereichen Bildung, Begleitung, Beratung, Medienarbeit und Nachhaltigkeit knüpft inhaltlich an die Umweltgedanken an, die auch Papst Franziskus 2015 in seiner Enzyklika “Laudato si” geäußert hat. Zusammengefasst spricht er darüber, dass die Zukunft unseres “Lebenshauses Erde” davon abhängen wird, wie wir wieder das rechte Maß finden, die Ressourcen der Natur für unsere Bedürfnisse zu nutzen und sie auch für nachfolgende Generationen zu erhalten. Dem wollen wir Rechnung tragen – mit Projekten und Ideen zu zukunftsfähigen Lebensmodellen – Unser Leitbild. Machen auch Sie mit und bringen Sie den Mut auf, etwas zu verändern! Wir freuen uns auf Sie!

Die 4 Dimensionen der Nachhaltigkeit

Ökonomie & Lebensstil

Wir glauben, dass die Art wie wir leben und wirtschaften mitentscheidend ist, wie unsere Welt in Zukunft aussieht.

Ökologie & Ernährung

Eine weitere starke Säule/Dimension der Nachhaltigkeit ist der Bereich Ökologie und Ernährung. Die Bezeichnung Nachhaltigkeit findet seinen Ursprung in der Forstwissenschaft, im Sinne eines langfristig angelegten verantwortungsbewussten Umgangs mit einer Ressource (Hans Carl von Carlowitz im Jahre 1713). Aber nicht nur deswegen ist die ökologische Nachhaltigkeit eine Hauptkomponente der Nachhaltigkeitsdefinition, sondern auch aufgrund der globalen Notwendigkeit sich mit Themen wie Ressourcennutzung oder Insektensterben zu beschäftigen.

Soziales & Familie

Ohne das Miteinbeziehen von Aspekten, wie die Sicherung der Grundbedürfnisse und der Armutsbekämpfung oder dem gerechten Zugang zu Chancen und Verteilung von Ressourcen, kann auch Nachhaltigkeit in den Säulen der Ökologie und Ökonomie nicht komplett gedacht werden.

 

Schöpfungsspirtualität

Die vierte Säule der Nachhaltigkeit beschäftigt sich mit Fragen nach dem „Spirit“, nach unserer Geisteshaltung, nach welchen Grundsätzen wir unser Leben ausrichten, wie wir Lebensqualität definieren und Lebenssinn finden. Schöpfungsspiritualität will beschreiben und praktische Impulse setzen – ausgehend vom biblisch-christlichen Verständnis, welches Welt-, Menschen- und Gottesbild uns inspiriert und antreibt, uns für den Erhalt und die Bewahrung unseres Planeten einzusetzen.

Ort

Der Campus St. Michael liegt auf der Wartberghöhe, einem der schönsten Wohnviertel der großen Kreisstadt Traunstein. Das Gelände des Studienseminars St. Michael ist bereits seit 1929 ein Ort der Begegnung, Persönlichkeitsentwicklung und Spiritualität. Die ehrwürdigen Hallen des Gebäudes und seiner Kirche versprühen Ruhe und Kraft – und bieten gleichzeitig einen Rahmen für Kreativität. Zahlreiche Partner haben sich bereits in den Räumlichkeiten angesiedelt. So wird dem großen Areal des Jungeninternats St. Michael – mit derzeit rund 40 Schülern – nach und nach zum Campus ausgebaut.

Die umgebende Freifläche von 44.000 Quadratmetern bietet Platz für Projekte aller Art, vom Gartenbau über Sport, von Oasen der Erholung bis zu Veranstaltungen, die Nahrung für das Gehirn bieten.

Campusmanagement

Den Campus Direktor Wolfgang Dinglreiter unterstützt das Campus Management mit Dr. Rebecca Rogers und MMag. Johanna Nimmervoll, sowie die Campus Assistenz mit Susann Sill. Bei diesem Team laufen alle Fäden zusammen, egal ob Projektbegleitung, Veranstaltungen oder der aktuelle Umbau. Wir leiten Sie gerne an die zuständigen Campuspartner und ProjektleiterInnen weiter.

Das Campusbüro befindet sich im Gebäude des Jungeninternates.

Campuspartner

Der Campus St. Michael besteht aus dem Campusmanagement und einem Netzwerk an Partnern, die allesamt eine Idee eint: Gemeinsam neue Wege zu gehen, sich in Projekten sozial, ökologisch, ökonomisch und spirituell zu engagieren, um für die Gesellschaft und jeden einzelnen Menschen einen Mehrwert zu schaffen.

 

Unsere Partner machen den Campus lebendig. Einige Partner sitzen schon auf dem Campus, andere werden im Laufe der nächsten Jahre hochziehen.

Im Folgenden wollen wir Ihnen unsere Campuspartner genauer vorstellen, klicken Sie hierzu einfach auf das Logo.

Wir machen Sinn! Das Katholische Kreisbildungswerk Traunstein e.V. hat sich ganz der sinnorientierten, dezentralen Erwachsenenbildung im Landkreis Traunstein verschrieben und ist mit dem Thema Nachhaltigkeit ein wichtiger Campuspartner.

Q3 bietet in den Bereichen Medien, Bildung und Abenteuer umfangreiche Beratung, Konzeption und Durchführung von Projekten, Aktionen und Fortbildungen. Q3 ist Ansprechpartner für sinnvolle Medienbildung neuer und aktueller Medien und Technologien. Medieneinsätze sind mittlerweile auch in der Umweltbildung ein sehr geeignetes Werkzeug.

Das Forum Ökologie Traunstein behandelt die Themen Umweltschutz, ökologische Orientierung, umweltgerechtes Handeln und regionale Wertschöpfung. Es sieht sich als Umweltberatungsstelle und ist seit 2006 anerkannter Träger des Qualitätssiegels „Umweltbildung Bayern“.

Am Campus St. Michael ist der Verein Forum Ökologie Traunstein e.V.  im Bereich des Umweltschutzes aktiv. Ziel der Beratungs- und Bildungsangebote sind ein ökologisch orientiertes Umdenken.

Das SPZ engagiert sich für eine menschenfreundliche Schulkultur. Das SPZ versteht sich als Beitrag von Christinnen und Christen zu einem menschlichen Miteinander im Raum der Schule und will Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung begleiten und solidarisches Handeln in der Schule fördern.
Das SPZ will dazu beitragen, den Schulalltag lebendig und ganzheitlich zu gestalten, sucht das Gespräch über Lebensorientierung und bietet vielfältige Impulse zur religiösen Beheimatung.

Die verschiedenen seelsorgerischen Angebote des SPZ orientieren sich an den Bedürfnissen der Menschen, die im Lebensraum Schule leben und wirken.

Das SPZ kümmert sich speziell um Schüler und Pädagogen in Krisensituationen und deckt damit einen Teil der sozialen Dimension von Nachhaltigkeit ab.

Caritas Spielzeugladen

Ziel und Sinn des Spielzeugladens Carifant ist es, gebrauchte Spielzeugspenden zu reinigen, zu reparieren und günstig verkaufen, und damit für psychisch beeinträchtigte Menschen eine sinnvolle Beschäftigung zu schaffen. So profitieren viele Menschen und Spielzeug wird nicht sinnlos entsorgt und neu gekauft.

Der Carifant wird nach Fertigstellung der Baumaßnahmen am Campus St. Michael angesiedelt.

Der Familienstützpunkt Traunstein hat Angebote für Eltern und Familien, ein Müttercafé, Elterngruppen, eine Trauerbegleitungsgruppe und bietet Ferienbetreuung für Kinder. Gerne vermittelt der Familienstützpunkt Traunstein den Kontakt zu weiteren Einrichtungen.

Auf dem Campus ist der Familienstützpunkt Ansprechpartner für Eltern und Erziehungsberechtigte, Familien und junge Menschen, die Beratung oder pädagogische und damit verbundene therapeutische Leistungen wünschen/benötigen.

Die Ehe-, Familien- und Lebensberatung der Erzdiözese München und Freising ist Ansprechpartner bei Konflikten in Familie und Partnerschaft. Auf dem Campus bietet die Einrichtung ein psychologisches Fachangebot, um Ihnen bei persönlichen, partnerschaftlichen und familiären Problemen, Krisen und Konflikten beratend zur Seite zu stehen.

Junge Menschen sollen im Jungeninternat gerne leben, Freunde finden und im christlichen Geist zu einer selbstbewussten und beziehungsfähigen Persönlichkeit reifen.

Das Studienseminar St. Michael ist Träger der Stiftung.

Als kirchlicher Schulbeauftragter berät und begleitet Martin Ströber ReligionslehrerInnen in Baumburg, Berchtesgaden, Teisendorf und Traunstein. Er vernetzt und bietet Kontakt für Fortbildungen an. Daneben ist die Expertise von Herrn Ströber (“Musikverlag Ströber) im Bereich Theater und Musik für ReligionslehrerInnen auch ein wichtiger Bestandteil des Campus St. Michael. So entwickelt er pädagogisches Material und Aktivitäten für Interessenten an Theater und Musik. Herr Ströber arbeitet zudem am ersten Campussong.

Gemeinschaftlich wollen wir säen, pflanzen und ernten, in funktionierenden nachhaltigen und naturnahen Kreisläufen und in verantwortungsvollem Umgang mit Ressourcen.

Haben Sie Lust mitzumachen? Werden Sie eine Saison Selbstversorger und fördern Sie mit uns den ökologischen Anbau vielfältiger Gemüsesorten. Schauen Sie sich unser Projekt genauer unter „Campusprojekte“ an.

Wir freuen uns auf Sie!

Sie haben ein Gerät, das nicht mehr funktioniert, doch es ist zu schade zum Wegwerfen? Dann kommen Sie doch im Reparaturcafé vorbei! In netter Runde tüfteln Sie mit einer/m unserer 20 ehrenamtlichen ExpertInnen, die für jedes Problem eine Lösung parat haben. Für das leibliche Wohl ist im Reparaturcafé ebenfalls nachhaltig gesorgt. So ist Ihnen geholfen – und zugleich der Umwelt.

Setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen Verschwendung und die Mentalität der Wegwerfgesellschaft!

Nähere Infos finden Sie unter „Campusprojekte“.

Die interdisziplinäre Frühförderung Traunstein unterstützt die Entwicklung von Kindern ab Säuglingsalter bis zum Schuleintritt und stärkt Eltern in ihren Kompetenzen.

In unserer Einrichtung werden 75 Kinder in 3 Gruppen im Alter von 3 bis 6 Jahren betreut. Wir bieten den Kindern eine ganzheitliche, sinnorientierte Förderung in allen Lebensbereichen an. Hierbei fließen auch Elemente der Waldorf-, Montessori-, Natur- und Umweltpädagogik ein. Dabei gehen wir auf die einzel­nen Bedürfnisse der Kinder und der Gruppe ein.